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12.12.2018 : 3:50 : +0100

In der Ruhe liegt die Kraft

Politik muß nicht laut und selbstdarstellerisch sein. Wengleich das natürlich helfen kann - aber nur bedingt! Vor allem dann nicht, wenn man aus der Vergangenheit nichts gelernt hat!

In der Ruhe liegt die Kraft!
Unsere Gesellschaft leidet immer mehr an einem gestörtem Verhältnis zu Werten, die unser Leben bestimmen. Ein ehrlicher Politiker wird so oft von seinen Mitbewerbern als „undiplomatisch“, ein verantwortungsbewusster Mensch als „ mutlos „ oder gar „ideenlos “ und ein fürsorglicher Bürgermeister und Familienmensch als „altmodisch“ bezeichnet.
Und wenn in einer Gemeinde Ruhe und Ordnung vorherrschen, dann spricht man gerne von „Stillstand“ 
Diesen Eindruck gewinnt man zumindestens wenn man aufmerksam auf die langsam zunehmenden populistischen und medienwirksamen Aussagen im beginnenden Wahlkampf um das Amt des Leibnitzer Bürgermeisters achtet. Vor allem die „Ruhe“ des amtierenden Bürgermeisters Helmut Leitenberger ist es, die vom Mitbewerber als Schwachpunkt gegen den Kontrahenten lauthals verkündet wird. Ohne zu bemerken, dass – objektiv betrachtet – damit ein großes Kompliment ausgesprochen wird.Denn:“ In der Ruhe liegt die Kraft“, besagt schon ein altes Sprichwort.
Und eben diese Ruhe ermöglicht es auch , eine Vielzahl an Projekten zu realisieren, Konsens mit den verschiedenen Parteien zu suchen (und zu finden) und Gespräche dort zu führen, wo sie notwendiger sind als blinder Aktionismus.
Diese „Kraft“ kostet natürlich Energie. Eine Energie, die einer, der die seine für mediale Auftritte, parteipolitisches Taktieren und Blockieren, für altbekannte „Visionen“, die sich bereits in der Vergangenheit als „Illusionen“ heraus stellten ,nicht haben kann.

Sprichwörter haben es aber so an sich – man verwendet sie gerne und oft. Aber man ist sich nur selten bewusst, was sie eigentlich aussagen wollen. Und dass sie nur dann Sinn machen, wenn man sie befolgt, danach lebt.

2 Sprüche seien zur Auswahl, zum „Nachdenken“ und „Vorleben“ jenen gewidmet, die vielleicht aus Unwissenheit Behauptungen und Beschuldigungen äußern, die sie besser lassen und sich statt dessen in den Spiegel schauen sollten.


Nur ein ruhendes Gewässer wird wieder klar.
Dieses chinesische Sprichwort erinnert irgendwie an das Jahr 2005 und den darauf folgenden Wechsel im Bürgermeisteramt in Leibnitz.

Und was den Arbeitsstil von Bgmst. Helmut Leitenberger betrifft :
„Sei jederzeit bereit zu handeln Aber führe es mit großer Ruhe aus!“ (Yogananda)
VWZ