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21.1.2018 : 3:51 : +0100

Sehr geehrter Herr Chefredakteur...

Ein überparteilicher Leserbrief.

Leserbriefe sind Zeitungen eigentlich sehr willkommen. Kann man doch Meinungen Anderer publizieren und sich gleichzeitig davon distanzieren. Auch wenn's die eigene Meinung ist.  Und das auch noch honorarfrei! Denn es  gibt da ja halt dann doch  politische, wirtschaftliche, "freundschaftliche"  oder andere Interessen und Begehrlichkeiten zu erfüllen. Denn immerhin lebt eine Zeitung ja von Inserenten. Und damit  von der Wirtschaft und den ihr nahestehenden Parteien ...und Personen. Und nicht von dem, was Lesern für die Blätter bezahlen. Falls sie diese nicht ohnehin geschenkt bekommen.

Leserbriefe schaffen  aber -so sie überhaupt veröffentlicht werden - die Möglichkeit , Korrekturen zu mangelhafter Berichterstattung, falschen Darstellungen oder journalistischen Unterlassungen anzubringen.

Der nachstehende ist so einer. Der Ordnung halber auch im  Original . Ohne  kreative , redaktionelle "Eingriffe" , die ja selbstverständlich nur  aus Platzgründen  gemacht werden . Worauf ich bereits in meinem Schreiben höflichst hingewiesen habe... Leider vergebens!
Und dabei habe ich mich so bemüht, der südsteirischen  "Jeannee-Kopie" alias "Kater Morli" ein paar gute Ideen zu liefern.Für den  Fall, dass sein "Herrchen" keine Kaffeemühle zuhause hat.
Kostenlos selbstverständlich.

 "What else?"


Sehr geehrter Herr Chefredakteur Sax! 
Ihren Bericht über den „Gemeinde-Wahlkampf“ und unser überparteiliches Personenkomitee PRO.Leitenberger habe ich – nach einer Operation – im LKH Leoben mit viel Interesse gelesen. Ich muss gestehen, er hat nicht besonders zu meiner Genesung beigetragen – aber das war ja wohl auch nicht die Absicht, oder?Auf jeden Fall muss ich Ihnen als immer noch aktiven Journalisten-Kollegen gratulieren, dass Sie auf die „Altlasten“ , die es vom derzeitigen Leibnitzer Bürgermeister loszuwerden gilt, hingewiesen haben. Wenngleich Sie Ihren geschätzten Lesern den Verursacher derselben verschwiegen haben. Was ich aber – vielleicht im Gegensatz zu Anderen  - überaus positiv finde! Jetzt sind Ihre Leser wenigstens aufgefordert sich zu erinnern, wem sie diese „Altlasten“ verdanken. Das kann doch wirklich nur nützlich und für zukünftige Wahlentscheidungen hilfreich sein.Es freut mich auch  aufrichtig, dass Sie die tolle Werbeaktion mit dem Kaffeesackerl erwähnen. Wenngleich es – zu mindestens nicht in unserem Komitee – keinerlei Unruhe diesbezüglich gegeben hat. Wir haben uns nur,  wie wir glauben,  berechtigte Sorgen gemacht, was die  technisch fortschrittlichen George Clooney  „What else?“ Nespresso - Kaffeetrinker unter den Leibnitzern und die eher altmodischen ,traditionellen Filterkaffee - Produzenten (wie ich)  mit dem so großzügigen schwarzen Kaffeebohnengeschenk ohne Kaffeemühle machen. Allerdings hätten wir da ja eine Idee gehabt. Alle Wirtschaftstreibenden der Leibnitzer Innenstadt laden zum kostenlosen „Kaffeemahlen“. Motto: „Ihr Problem ist unser Kaffee!“ Eine Belebung der Innenstadt, die von Schützenhöfer geforderte „mehr Nähe zu den Bürgern“ und vor allem eine  Profilierung als „Problemlöser“ wäre gegeben. Allerdings wäre das dann eine PRO.Kindermann -Initiative von uns gewesen...und da hätten wir wohl etwas über das uns gesetzte Ziel hinausgeschossen.Wohl auch mit dem Slogan: „Helmut Leitenberger  - what else!“Also haben wir beides besser bleiben lassen...
Dass Sie bei der Personenbeschreibung unseres Komitees auf „einige SPÖ-Sympathisanten“ hinweisen finde ich echt originell. Dass Sie mich (und Frau Gartler) dabei allerdings nicht erwähnen hat schon auf der nächsten Seite von L.A. Ihr Kater Morli (der anscheinend mein Buch“ Mit NICHTS(NIX)zum Erfolg“ bereits erfolgreich gelesen hat)  erklärt...ist also eine ganz besondere Anerkennung. Danke dafür. Sollte ich , in Hinblick auf das Fehlen jeglicher „ konstruierbarer“ Beziehungen zur SPÖ und deren Politikern (gilt auch für  Bundespräsident  Heinz Fischer und seine Einladung an mich und  Familie zu ihm in die Hofburg) , darauf angesprochen werden, ob dies nun Absicht oder bloß journalistische Nachlässigkeit ist...ich werde beides striktest in Abrede stellen. Ich hoffe, damit in Ihrem Interesse zu handeln.Darf ich Ihnen abschließen das Angebot machen, sich meine homepage www.vicart.at anzusehen um vielleicht meine „überparteilichen Gedanken“ zu lesen. Meine mediale Stellungnahme zu diesem Thema finden Sie dort und es steht Ihnen jederzeit frei, diese im Interesse der  Überparteilichkeit von Leibnitz Aktuell mit Quellenangabe zu verwenden. Bitte aber nicht aus dem Zusammenhang bringen oder „kreativ abändern“. Das mache lieber ich selbst.  Ich stelle mich auch gerne als Kolumnist zur Verfügung. Honorar symbolische  1 Euro...damit es nicht heißt, ich würde mich auch noch überparteilich bereichern! 
In diesem Sinne die herzlichsten Grüße
Ihr
Viktor W. Ziegler  

Beilage: Meine auf der homepage lesbaren „Überparteilichen Gedanken“ zu: „Unabhängig und überparteilich – was heißt das?