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12.12.2018 : 3:32 : +0100

Geld regiert (nicht nur) die Welt...

Wie man die Wähler - besser nicht - für dumm verkauft!

Im steirischen Blätterwald wurde kürzlich ganz groß von „Schützenhöfer rettet das LKH 2020“ berichtet und gelobhudelt. Natürlich wird nicht erwähnt, dass es zuvor schon jede Menge erfolgloser Bemühungen der gesamten steirischen Landesregierung (Rot und Schwarz) gegeben hat, den lieben Herrn Finanzminister  zur 40% Kostenbeteiligung zu bewegen. (siehe Besuch Lopatka)  Und natürlich wird nicht erwähnt, dass die zu Recht angeprangerten untragbaren Misständen im LKH ja nicht erst seit Beginn der Area Voves existieren... sondern vielmehr ihren Ursprung in den Versäumnissen seiner  Vorgänger (welche Farbe auch immer) zu suchen und finden sind.Und dann plötzlich, nur weil Schützenhöfer nach Wien zu Parteifreund Pröll pilgert, da gibt’s die Beteiligung? Warum in "geheimer Mission"zu einem "Geheimtreffen"?  Welch' Wunder, tolle Leistung und „Verblödung“ der Wähler , denen man nicht zutraut zu erkennen, dass dies eine abgekartete parteipolitische „Wahl-Taktik“ ist. Motto: „Die Roten sollen ruhig verkünden was sie gerne wollen – wir bestimmen ob es auch geht. Denn wir haben dazu ja das Geld!“
Unser Steuer-Geld! Und nicht
"Schwarzgeld", das "weissgewaschen" gehört!

Als Partei-Unabhängiger muss man leider erkennen: Das wird von der hohen Bundespolitik bis hinunter in die Gemeinden – siehe Leibnitz – so gespielt. Erfolgreich, wie man sieht! Die „Blöden“ sind dabei nur die getäuschten Wähler. Oder zumindestens jene, die es – ohne Parteiblindheit vorbelastet - noch werden sollen. Wie das Beispiel Leibnitz zeigt. Leider verfügt Helmut Leitenberger (noch) nicht über jene Mehrheit , die ihn frei entscheiden lässt. Ohne Verhinderer und Blockierer. Ohne den Fesseln der Abhängigkeit von Partei-Taktierern, die wohl glauben, die Wähler seien tatsächlich so dumm wie sie hoffen, dass sie sind. . Damit man sie (wieder) wählt?

Ein „Stockwerk“ tiefer: Schauplatz, Rathaus Leibnitz. Ein possenhaftes Laientheater mit dem Titel „Geld regiert (auch) Leibnitz“. Untertitel: Die im Dunklen sieht man nicht...“

Der 27. November 2009 war ein wunderschöner Abend am Leibnitzer Hauptplatz. Eröffnung des Advents und feierliche Inbetriebnahme der neuen Weihnachtsbeleuchtung. Glühwein und Punsch lagen nicht nur in der Luft. Die hochgeistigen Getränke brachten allerdings ebenso wenig „Geist“ in die Köpfe gewisser Lokalpolitiker wie sie leider auch nicht von der wunderschönen Adventbeleuchtung „erleuchtet“ wurden. Einige „schwarze Schafe“ zogen es lieber vor, (trotz Suchaktion des Bürgermeisters via Lautsprecher und SMS ) den gesellschaftlichen und leiblichen Genüssen zu frönen. Demonstrative Arbeitsverweigerung ?Zufall? (immerhin gibt's ja für den Finanzausschuss sogenannte "Ersatz-Mitglieder", von denen einer aber lieber medienwirksam Faschingkrapfen an die Kinder verteilte...immerhin eine gute Tat!) statt verantwortungsbewußt Sorge zu tragen, dass das Leibnitzer Gemeinde-Budget 2010 pflichtbewußt diskutiert und geordnet wird. Um aber gleichzeitig medienwirksam hinaus zu posaunen, ihr „visionärer“ Bürgermeisterkanditat sei gegen Stillstand und Ruhe in der Gemeinde. Er habe Visionen und „liebe und lebe“ (Ersteres ist bewiesen) für Leibnitz!
Wer steht da wohl „still“?

Ohne „Schwarz-Malerei“: Die angewandte Taktik ist so alt wie die Politik selbst und fällt in die Kategorie „sträfliches Nichts-tun“! Die Geschichte hat aber gezeigt, dass sich dies stets gerächt hat. Und das man nie gut beraten war, andere für dümmer zu halten als man selbst ist. Nicht in Wien und nicht in Graz. Auch nicht in Leibnitz.

Und "Zufall" gibt es keinen. "Zufallen" kann  bekanntlich nur das, was ein Anderer zuvor losgelassen hat. Wer auch immer.