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12.12.2018 : 4:24 : +0100

Eine - typisch - Leibnitzer Adventgeschichte ?

Als Maria und Josef noch kein Segelboot in Kroatien hatten...

Dass man in der Leibnitzer „Schwarzen Partei“ von einem „Fairness-Angebot“ seitens Bürgermeister Helmut Leitenberger nichts wissen wollte, das ist keine Advent-Geschichte. Dass der Hinweis auf die christlich-sozialen „Wurzeln“ „ von den Menschen eben dieser Partei , als politischen Schachzug des „Gegners“ (weil sie dies vermutlich immer selbst so machen) be-und verurteilt wurde, das ist eine andere Geschichte.

Sich als „Macher“ zu bezeichnen und feiern zu lassen aber gleichzeitig zu behaupten, nicht nur „Machen“ sondern auch „Demut“ gehöre zur Politik, das ist neben eigenem „Realitäts-und Gedächtnis-Verlust „ eher die Geschichte des Kontrahenten. Eben jener von Bürgermeister Helmut Leitenberger, dem es gelungen ist, trotz immenser Schulden, die man ihm hinterlassen hatte, trotz Blockier-Taktik und Unwillen zur politischen Zusammen-Arbeit zum Wohle der Bürger in „ Demut“ Projekte zu verwirklichen und Entscheidungen zu fällen.
Unzählige waren es seit 2005. Zu wenig?Ist das „Stillstand oder bloss medial-populistische “Schwarz-Malerei?“ Ist es nicht eher Fortschritt, nicht noch mehr Schulden auf Kosten der Bürger zu machen, als der Vorgänger gemacht hat ? Statt einer Umfahrungsstraße durch die Au ein Jugend-Gästehaus zu bauen? Förderung der Innenstadt , obwohl vom Vorgänger ein Mc Donalds in Gralla, ein Einkaufszentrum „auf der grünen Wiese“ als „Vision“ geschaffen wurden. Um gleichzeitig von einer „Verödung“ der Innenstadt zu reden? Von vernachlässigter Alternativenergie oder Budgetproblemen – um von eigenen Fehl-Entscheidungen und Blockieren (Budget 2010, Biomasse-Heizwerk etc.) abzulenken? Oder ging es nur um „visionären“ Profit und um Geld? Wessen auch immer.Ist das die „Zukunft von Leibnitz“?

Zwei wesentliche Grundsätze sind es, die ich am amtierenden Bürgermeister so schätze. Vermutlich, weil ich sie selbst nicht habe:
„In der Ruhe liegt die Kraft“ und:„Je stiller wir werden, desto mehr können wir hören.“

Das passt – nicht nur – in den Advent. In unser ganzes Leben. Ruhig (und freundlich lächelnd) zuhören zu können. Denn „Ein Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen“…sagt ein altes Sprichwort. Abseits von populistischem Geschrei und inszeniertem Partei-Aufmarsch . Und einem nachgemachten Personen-Komitee mit Personen, die nun allen Ernstes verkünden, ihren Partei – Bürgermeister - Kandidaten zu unterstützen. Haben sie das vor 5 Jahren denn nicht gemacht?

3 Jahre habe er nun über seine Fehler nachgedacht, liest man. Und dabei wurde er bereits als Kaindorfer Gemeinderat (ab 1985), angeblich als Kaindorf-Bürgermeister-Anwärter nicht gewählt und zum Nachdenken veranlasst. Nachdenk-Ergebnis damals: Eine Übersiedlung nach Leibnitz, um dort, nach dem verdienstvollen Wirken von Ing. Vollmann „überraschenderweise“ nicht als 2. sondern als „Hintan - Gereiter“ Kandidat zu Bürgermeister-Ehren zu gelangen. Wohl nicht ganz im Sinne der Wähler, oder? Um in Leibnitz nun (auch für ihn ) kostspielige Ego-Fehler zu begehen. Über die er dann , vermutlich in charmanter Begleitung auf seinem Segelboot in Kroatien, 3 Jahre „nachdenken“ musste. Um Verräter zu suchen und zu verurteilen, wo ehrsame ehemalige Parteigenossen vor ihm die Flucht ergriffen hatten.
„Flucht“, das ist das Stichwort.

Denn damit wären wir bei der Adventgeschichte und der Flucht von Maria und Josef aus Nazaret ins rettende Betlehem. Sie hatten sich entschieden, ihr Kind lieber in einem Stall zur Welt zu bringen als in ihrem vielleicht gemütlicherem Heim. Um sich dort für die Volkszählung des römischen Kaisers Augustus zur Steuereintreibung registrieren zu lassen? Und keine Herberge zu finden...in der "Heimatstadt"?

Aber wohin geht jemand, auf Herberg-Suche der als Leibnitzer Bürgermeister (nicht nur von den Wählern) verurteilt und A.D.(Ade) wurde? Doch wohl nicht wieder zurück an den Ort seines rechtlich verurteilten „Machens“? Oder doch?

Heils-geschichtlich gesehen vermutlich schon, Denn Segelboote in Kroatien gab es damals ja noch nicht. Und Josef hatte auch keine so tüchtige Söhne, die seine „Firma“ weiter führen hätten können...