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24.9.2018 : 5:26 : +0200

Gemeinsam statt einsam...

Oder: "Die Macht unseres Freien Willens"!

Ich überarbeite gerade das Manuskript für mein nächstes Buch. „Die Macht unseres Freien Willens“ lautet der Arbeitstitel . Es ist das Folgebuch zu „Mit Nichts zum Erfolg“ , das sich mit dem „bewußten Nicht(s)tun“ – dem schöpferischen Innehalten – befasst.

Denn gerade um etwas bewußt NICHT zu tun bedarf es weit mehr Energie und freien Willen als zum gedankenlosen Handeln in der  Tretmühle des Hamsterrades alter Gewohnheiten…  

Warum ich das erwähne, obwohl jegliche Werbung für das noch nicht erschienene neue Buch viel zu früh wäre? Nun, der Leibnitzer Gemeinderats-Wahlkampf ist für mich ein optimales „Forschungsgebiet“ und Basis für eine Vielzahl an echt paradoxen „Fallstudien“. Vor allem wenn es um die Erforschung des präfrontalen Cortexes* im Gehirn gewisser Menschen ( im Falle von Leibnitz: von Wahlwerbern und  deren Parteigenossen und Genossinnen)  geht.
Benjamin Libet, Antonio R. Damasio, die Hirnforscher Prof. Kornhuber und Prof. Deecke  selbst die nicht unumstrittenen populistischen Wissenschaftler Dr.  Roth und Dr. Singer  hätten ihre Freude  an ihnen und würden sich  viele Tierversuche ersparen.  

Bekanntlich wird eben von den beiden letzt-genannten behauptet, der „Freie Wille“ des Menschen sei nur eine Illusion. Im besten Fall ein „gutes Gefühl“. Dass ich da natürlich – wissenschaftlich fundiert – widersprechen muß , das liegt auf der Hand. Denn wie kann ich etwas bewußt Nicht-tun,eine Handlung  unterlassen, wenn ich dazu keinen freien Willen besitze? Für mich sind Mörder, Kinderschänder, Räuber und Betrüger (auch in der Wirtschaft)  ganz einfach Kriminelle, die bestraft gehören. Und nicht wie die Professoren Roth und Singer behaupten, eigentliche arme Menschen ,  die, determiniert , also seit dem Urknall „fremdbestimmt „, für ihre Taten garnicht verantwortlich sind .


In Leibnitz , vor allem im erwähnten Wahlkampf, finde ich nun einige dieser sonderbaren „ Exemplare“, von denen man annehmen könnte, sie seien „fremdbestimmt“. Menschen, die es eigentlich garnicht geben dürfte. Bei genauem Hinsehen zeigt sich jedoch, daß   „nicht alles so ist, wie es scheint“. Oder wie wir glauben,  es zu sehen. Und das ein Bild meistens viel mehr sagt als jedes Wort. (siehe „Mit NICHTS zum Erfolg“) Das Bild eines keine Kosten scheuenden Wahlwerbers  in jugendlich glänzender Lederjacke ist da ein Beispiel. Vermutlich zum ersten Mal im Leben überhaupt getragen. Oder im originellen grünschwarz-gestreiften Fußballdress mit gelber Kapitänsbinde. Echt toll und genau die Werbebotschaft, die den Wählern vermittelt werden soll.

„Schaut nur wie schön und sportlich ich bin. Mein Gesicht müßt ihr Euch merken…denn das habt ihr trotz 10 Jahre, die ich  im Bürgermeisteramt war, sicherlich längst vergessen. Immerhin war ich ja die letzten Jahre in kroatischen Gewässern unterwegs um für Leibnitz zu LIEBEN und zu LEBEN!“


Kein Wunder also, daß  sich Frau Koller aus dem nun hinteren Glied der schwindenden politischen Bedeutung  zu Wort meldet und - wie Kindermann - die Plakate vom überparteilichen Personenkomitee kritisiert. Keine Gesichter auf den Plakaten, keine leeren Versprechungen. Statt dessen  Aussagen, die so klar und eindeutig sind, daß man – siehe präfrontalem Cortex – jede Menge an Phantasie aufbringen muß, um sie NICHT zu verstehen!

Aber da hilft bekanntlich die Taktik des Verdrängens und Verschweigens. Denn jene plakativen Gründe, warum Leitenberger wegen Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Gemeinsamkeit gewählt werden soll, die erwähnt man besser nicht. Der Wähler könnte ja erkennen, daß damit eben jene Person gemeint sein könnte , die diese Werte – nachweislich -  NICHT besitzt. 

Am 21. März wird sich zeigen, ob es die retuschierten Gesichter und Gestalten sind, die gewählt werden, oder Tatsachen und Werte, die zählen. 


Was meine Forschung auf dem Gebiet des freien Willens betrifft, so habe ich dabei– nicht nur für mich - eine überaus bedeutende und erfreuliche Erkenntnis gewonnen. Eine Erkenntnis, die nicht nur für Leibnitz, die Steiermark, Österreich, ja  für die gesamte Menschheit bewußt gemacht und gelebt werden sollte. Nämlich die  bewiesene aber teilweise unerkannte und verschwiegene Tatsache, daß in unserem Gehirn unser Bewußtsein und unser Unterbewußtsein stets zusammenarbeiten und nicht getrennt unser Leben bestimmen. Und wir somit keineswegs von einem uns großteils unbekannten Unterbewußtsein „determiniert“, fremdbestimmt, werden. Denn so wie es ein Unterbewußtsein mit allen seine Schwächen aber vor allem Stärken nur geben kann, wenn uns dies bewußt ist und wir dieses bewußt für unser Leben nutzen, so kann es eben in diesem  auch nur eine erfolgversprechende Gemeinsamkeit geben.

Wenngleich sich Frau Koller in leichtem Anfall an Vergesslichkeit und politisch motiviertem Realitätsverlust nicht mehr erinnern kann, daß sie und ihre Parteikollegen 5 Jahre lang „gemeinsam mit Helmut Leitenberger“ für Leibnitz gearbeitet haben…so ist auch das ein Beweis für meine „wir Menschen haben einen freien Willen“ Philosophie.Denn Frau Koller wie auch ihr Bürgermeister Ade , die KÖNNEN sich sehr wohl erinnern. Sie WOLLEN dies bloss nicht…und nutzen so auch ihren nachweislich verhandenen freien Willen.In dem sie etwas NICHT wollen!Leider nicht zum Wohle der LeibnitzerInnen. Leider nur 4Hans! 


„Gemeinsam und nicht einsam…“ eine alte aber  zukunftsweisende Weisheit .Wert, bewußt angewendet und vor allem sinnvoll verstanden zu werden. Begonnen bei der eigenen Familie bis hin zu allen Menschen , Rassen und Nationen. Nicht schlecht - geredet von Menschen, die nicht einmal erkennen, das auch das Wort GEMEINDE  das Synomym für GEMEINSAMKEIT ist.  Daß Menschen, die sich darüber lustig und andere schlecht machen, in dieser Gemeinde NICHTS verloren haben. Sie sind nicht „teamfähig“ – auch wenn sie sich in Fussballdressen ablichten und vermarkten.  Den freien Willen aufzubringen, nur das zu versprechen, was man auch halten kann – oder manchmal besser garnichts,  das ist nicht leicht . Aber es ist ehrlich. Gewissenhaft und Verantwortungs –  bewußt! Werte, die zählen. Die wählbar sind. 

Entgegen aller Taktiken und alten Gewohnheiten in der Politik verspricht Bürgermeister Leitenberger   tatsächlich nur das, was er und sein Team auch halten können.Auch wenn dies von den Meistern der leeren Versprechungen natürlich anders gesehen wird. 

NICHTS versprechen ( und handeln ) , das ist immer noch besser, als den Wählern und Wählerinnen Ideen zu präsentieren, die NICHT gehen. Und auf ihre Kosten wirtschaftlich unvertretbare Schulden zu machen, in die eigene Tasche (Firma) zu arbeiten…und sich bei Problemen  und Misserfolg – auch vor der Verantwortung für das Tun oder Nicht(s)tun  -  „zu vertschüssen“ und alles hinzuwerfen. Frei-willig oder „fremd-bestimmt“? Determiniert? 

Das gilt für den anderen, den baumeisterlichen,  Wahlwerber mit seiner „Bürgerliste“ aber ebenso!

Und dass Frau Koller den „gewichtigen Peppo und den roten Geldgeber  aus Graz“ – natürlich negativ - erwähnt , das entbehrt keinesfalls einer gewissen Ironie und Komik. Statt froh zu sein, daß – nach mehr als 10 Millionen Euro Kindermann-Schulden“ - erfolgreich Geld für die Gemeindekasse   beschafft wird. Dass Leibnitz eine wirtschaftliche Vorzeige-Gemeinde wurde.  Das Verantwortung übernommen wird und man nicht durch Pflichtverweigerung bei  Budgeterstellung „abwesend“ ist…und dass Geld und Aufträge  nicht in private Firmen-Kassen  „fehlgeleitet“ werden. Oder „Vermögen der Stadt verschleudert wird „ – Zitat Kindermann. Aber  der weiß ja , wovon er spricht! 

Und dass sich ein Nationalrat beispielhaft und tatkräftig für seine Gemeinde einsetzt.

Wenn man dazu „Nein, Danke! sagt, dann darf man Kindermann nicht mit dem“ schwarzen Befehlsgeber aus Graz“ auf Plakaten abbilden und die angebliche Zukunft von Leibnitz verkünden . Anstatt besser: „Ja, Danke!“ zu sagen. 
Aber vermutlich war Frau Koller  in den letzten 5 Jahren genauso „abwesend“ wie ihr „Chef“. Den sie aber recht gut kennt und der somit kein „Fremder“ für sie sein kann., was Ihre  mediale „Erkenntnis“ beweist:

Ich gehe von persönlichen Motiven aus, die Kindermann antreiben und es ist schade, dass deshalb eine gute Sache kaputt gemacht werden soll!“

Von „Femdbestimmung“ – Determinierung -  also auch hier keine Rede . 

Das alles geschieht „frei-willig!“…womit wir wieder beim Arbeitstitel  meines neuen Buches wären. „Die Macht unseres Freien Willens“!**

Die Wähler und Wählerinnen von Leibnitz werden diesen am 21. März 2010 in weiser Mit-Verantwortung für ihr eigenes Wohl praktizieren können.  
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*präfrontaler Cortex im Gehirn = der Sitz des Willens, der Motorik, des Denkens , Lernens und der Phantasie …
** siehe auch: www.mit-nichts-zum-erfolg.at